11 Fragen,…

27. Januar 2012

…die der Vorstand der Plataforma der Bürgermeisterin von Los Llanos am 26. Januar stellen wird:

  1. Wo sind die Rechts- und Umweltverträglichkeits-Gutachten der Industriezone?
  2. Wie ist die gegenwärtige Situation UNASPA? Warum schweigt die Stadtverwaltung über die Sammlung von Unterschriften?
  3. Was ist mit dem Abwasser? Warum ist der Abwassertank R.R. zugeordnet?
  4. Wissen Sie, dass diese Asphaltanlagen auf einem der wichtigsten Grundwasservorkommen der Insel stehen?
  5. Was unternehmen Sie gegen die illegalen „Machacadoras“ (Steinmeißel und –zerkleinerer)?
  6. Warum wurden Entstaubungsanlagen installiert, ohne mit den Technikern der Plataforma Kontakt aufzunehmen?
  7. Planen Sie einen Probelauf der Anlage von R.R.?
  8. Warum kann die Lizenz für die Anlage von R.R. nicht offen verweigert werden?
  9. Wie erklären Sie den Anwohnern den Eingriff von Martin Orozco in den Streit?
  10. Können Sie uns sagen, ob die Stadt beim zuständigen Industrie-Ministerium die Überprüfung der Anlage von R.R. beantragt hat?
  11. Was haben Sie mit dem Gewerbegebiet vor? Wäre es nicht besser, verschiedene Handwerker zu finden, die nicht gegen Umwelt und Gesundheit verstoßen? Oder setzen Sie weiter auf die Steuerabgaben von Industrieanlagen, die Reichtum und Arbeitsplätze versprechen, in Wirklichkeit aber illegal, gesundheits- und umweltschädlich sind?

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Aktuelle Mitteilung!

17. Januar 2012

Seit einigen Tagen sind wieder Arbeiten im Gange an der Asphalt-Anlage von Ruiz Romero. Es wird vermehrt Kies angefahren, obwohl noch keine Betriebserlaubnis seitens der Stadtverwaltung von Los Llanos de Aridane erteilt wurde; die Stadtverwaltung verhält sich weiterhin passiv.

Die Aktivitäten führten bei den Anwohnern dieser Asphaltanlage zu erheblichen zusätzlichen Luftverschmutzungen durch Staub, sowie zu weiterer Lärmbelästigung durch übermäßige Zunahme des Lkw-Verkehrs. Diese Aktivität hat stattgefunden, ohne dass die erforderlichen Schutzmaßnahmen erfolgt sind wie: das Abdecken der Lagerbestände mit Planen, oder auch das Wässern der Kiesbestände, um neuen Staubaufwirbelungen durch neue Lieferungen entgegenzuwirken.

Diese Situation und auch weil der Stadtrat sich so zurückhält, sah sich die Plataforma verpflichtet, hier wiederum die Guardia Civil einzuschalten, um diesen Aktivitäten ein Ende zu setzen. Denn die erneuten Aktivitäten haben eine schwerwiegende Verschlechterung der Lebensqualität zur Folge.

Wieder illegale Tätigkeiten

Wir müssen einmal mehr feststellen und haben dies auch zum Ausdruck gebracht, dass diese Arbeiten in einer illegalen Anlage stattfinden, die keine offizielle Betriebserlaubnis hat und zudem Gegenstand eines gerichtlichen Verfahrens ist. Dagegen wehren wir uns entschieden.

Angesichts der Arroganz dieses Unternehmers und leider auch der Nachlässigkeit der Stadtverwaltung, wenden wir uns wieder sehr deutlich an die Öffentlichkeit. Wir, die betroffenen Anwohner, werden nicht aufhören für unsere Gesundheit und für unsere Umwelt zu kämpfen.

Februar 2011:

Januar 2012:

Weihnachts- und Neujahrsgruss

22. Dezember 2011

Der Vorstand der Plataforma wünscht allen Mitgliedern und Freunden Frohe Weihnachen und gesundes, glückliches und erfolgreiches 2012.

Gleichzeitig möchte der Vorstand seinen Dank ausdrücken für die Unterstützung, auch und besonders für die finanzielle, und für die zahlreiche Beteiligung an unseren Demonstrationen und Versammlungen.

Es mag dem Jahresende entgegen gehen, aber unser Kampf gegen die Asphaltwerke ist damit nicht zu Ende. Wir geben nicht auf!!!

Wenn es neue Aktivitäten gibt oder eine neue Versammlung ansteht, wird es natürlich auf unserer Seite veröffentlicht.


Ganz klar: wir sehen uns.

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Interview mit Vicente im TV Canarias

5. Dezember 2011

Leider steht nicht genau fest, wann das Interview gesendet wird, heute Abend oder heute Mittag. Es wird wohl danach gefragt werden, warum die Plataforma die Messung an vier Wohnungen nicht unterstützt – siehe hier auch die Pressemitteilung vom 02.12.2011. Die Pressemitteilung stand ja auch in El Dia und La Voz de La Palma digital.

Schon vor einigen Tagen hatte unser Anwalt ein Interview zu dem unabhängigen Gutachten gegeben, dessen Ergebnis für die Plataforma einen großen Fortschritt bedeutet. Dieses Gutachten sagt über 17 Seiten aus, wie schädlich diese Asphaltwerke sind und warum sie innerhalb von Wohngebieten niemals gebaut werden dürfen, geschweige denn produzieren.

Schaut immer wieder mal rein in die Nachrichten von TV Canarias.

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Pressemitteilung der Plataforma vom 1.12.2011…

3. Dezember 2011

…zum Schriftverkehr zwischen Bürgermeisteramt und Plataforma:




Der Vorstand der Plataforma hat einen Brief der Gemeindeverwaltung von Los Llanos erhalten mit der Bitte, vier Häuser auszuwählen, die für eine Woche an einem Test teilnehmen sollen. Getestet werden sollte der Staubfilter der Asphaltanlage von Ruiz Romero.

Die Plataforma hält diese Maßnahme für nicht sinnvoll und wir haben die Gemeindeverwaltung von Los Llanos auch darüber informiert. Der Filter dieses Asphaltwerkes misst nur den Feinstaub PM 10 und nicht die Konzentration von Stickstoffdioxyden, Stickstoffoxyden, Benzol und andere Substanzen, die diese Anlage ausstösst. Darüber hinaus besitzen wir eine Simulationsstudie der MAPO (Institut für die Erforschung der Meeresverschmutzung), die deutlich belegt, wie die Umwelt und die Anwohner belastet werden.

Was wir wirklich benötigen…

…wäre eine Studie der Universität von Las Palmas über die Wirkung der verschiedenen Formen der Luftverschmutzung aus unterschiedlichen Quellen: Zwei Asphaltwerke, eine Betonfabrik etc. auf die Umwelt und die Anwohner. 
 
Außerdem ist die Plataforma nicht gewillt, Häuser oder Wohnungen auszuwählen, die an diesem Test teilnehmen. Vielmehr soll die Universität Las Palmas die Punkte auswählen, die für diese Tests und Messungen in Frage kommen. Die Plataforma hat hierzu empfohlen, besonders auf die klimatischen Bedingungen zu achten.

Man muss außerdem wissen, dass der Vorstand der Plataforma nicht zu dem Treffen eingeladen wurde, bei dem einige Techniker und Mitglieder der Universität von Las Palmas das Verfahren, die Methoden und die Ziele besprochen haben. Dies stößt auf grosses Unverständnis unsererseits.

(Anmerkung des Übersetzers: es ist immer wieder nett zu erfahren, wie wir hier ausgebootet werden, man kann auch sagen: schlicht übergangen.)

Vergessene Wahlversprechen

Wir erinnern uns sehr gut daran, wie die gleiche Bürgermeisterin und die Vertreter der anderen Parteien vor den Kommunalwahlen öffentlich erklärt haben, dass sie gegen die Installation von Asphaltanlagen sind. Und nicht nur hier in der Callejon de la Gata, sondern auch in jeder anderen Gemeinde, weil es in jedem Fall ungesetzlich weil gesundheitsschädlich ist und die Umwelt kontaminiert.
 


Der Kampf geht weiter

Die Plataforma macht noch einmal deutlich:

Wir werden nicht nachgeben oder nachlassen in unserem Kampf. Notfalls gehen wir durch alle gerichtlichen Instanzen um unser Recht einzufordern. Wir nehmen keine verpestete Luft in Kauf und wir setzen auch nicht unsere Gesundheit aufs Spiel und wir lassen keine Umweltzerstörung zu.

Wir kämpfen seit zwei Jahren und wir stehen auch noch weitere Jahre durch – wenn es sein muss.

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